Playa de Muro: Strandsteckbrief

Der Strand Playa de Muro
Der Strand Playa de Muro liegt zwischen Port d’Alcúdia und Can Picafort im Nordosten Mallorcas. Er ist 5.5 Kilometer lang und hat die größte zusammenhängende Strandfläche in diesem Teil der Insel. Der Einstieg ins Wasser ist auf der gesamten Länge des Strandes sehr flach und damit bestens geeignet für Familien mit kleineren Kindern.

Überblick

Die Platja de Muro ist in vier Strandabschnitte aufgeteilt, die unterschiedliche Charakteristika haben.

Sektor I

Dieser Sektor liegt direkt neben dem Strand von Alcúdia. Es gibt viele Parkmöglichkeiten, Restaurants und Chiringuitos, kleine Strandbars. Weiter hinten in der bebauten Zone einen Spielplatz. Die Strandpromenade von Port d’Alcúdia zieht sich bis weit in diesen Strandabschnitt hinein und lädt zum Flanieren ein.

Familienstrand auf Mallorca. Playa de Muro

Sektor II

Die Grenze zwischen Sektor I und II wird durch die tief ins Meer reichende Mole markiert. Sie dient als Anlegestelle für Ausflugsschiffe. Unter anderem werden hier Delfin-Erkundungstouren angeboten.

Strand Playa de Muro

Im zweiten Strandabschnitt gibt es neben einem Chiringuito und Sonnenschirm- und Liegen-Verleih, außerdem auch Duschen, Toiletten und einen barrierefreien Zugang, der auch den Besuch mit Kinderwagen etwas leichter gestaltet. In der Zone hinter dem Strandbereich gibt es mehrere Spielplätze. Auch in Sektor II ist der Holzsteg zu finden, der weit ins Meer hinein reicht. Ein beliebtes Fotomotiv.

Sektor III – Es Comu

Während Sektor I und II stark touristisch geprägt sind, startet in Es Comú ein Dünengebiet, dass zum Naturpark von Albufera gehört. Auch hier kann man noch relativ strandnah parken um dann durch die Dünen oder entlang des Strandes in weiter abgelegene Teile zu gelangen.

Platja de Muro. Strand für Kinder.

In diesem Teil des Strandes gibt es keine Liegen und Sonnenschirme und auch keine Verpflegungsmöglichkeiten. Der Bereich wird aber von Rettungsschwimmern überwacht.

Sektor IV – Es Capellans

Der südlichste Teil der Playa de Muro reicht bis Can Picafort. Man nennt ihn auch Es Capellans. Früher befanden sich hier Sommerhäuschen, in denen unter anderem auch Pfarrer (capellans) Urlaub machten. Auch hier reicht das Naturschutzgebiet der Albufera bis an das Meer.

Mallorca mit Kindern: Playa de Muro

Von allen Strandabschnitten ist Es Capellans der authentischste. Man kann zwar nicht davon sprechen, dass der Strand hier leer ist. Aber es ist deutlich ruhiger als in den touristisch geprägten Abschnitten I und II. Für das leibliche Wohl wird auch hier gesorgt. Es gibt einige Strandbars und lokale Restaurants.

Strand Steckbrief

I II III IV
Strandart Sand
Duschen
Toiletten
Parkplatz
Verpflegung
SOS
Wassersport
Barrierefrei
Spielplatz
Hunde

Anfahrt / Karte

Mit dem Bus

Webcam

Playa de Muro: Alcúdia − S’Orbeta

Aktivitäten an der Playa de Muro

Da immer nur am Strand liegen mit der Zeit langweilig wird, haben wir hier einige Ausflugstipps aufgelistet.

Parque Natural S’Albufera de Mallorca

Der Naturpark von S’Albufera ist eine der eindrucksvollsten Mallorcas. Er steht unter höchstem Schutz und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Touristenorte Port d’Alcúdia und Can Picafort.

S'Albufera Naturpark

Foto & Info via balearsnatura.com

Das Areal wurde 1988 zum Naturpark erklärt und kann kostenlos besucht werden. Im Informationszentrum bekommt man eine Genehmigung und eine Karte, auf der vier mögliche Routen eingetragen sind. Unbedingt Ferngläser mitnehmen.

Weitere Informationen hier.

Im Sonnenaufgang Delfine sehen

Wer zeitig aus dem Bett und auf eines der Ausflugsboote kommt, kann nicht nur die schönsten Sonnenaufgänge der Insel sehen, sondern auch Delfine. Die Touren werden von Port d’Alcúdia aus angeboten, halten aber auch an den Strandabschnitten der Playa de Muro.

Delfine Bootstour Playa de Muro

Foto & Reservierungen via alcudiaseatrips.com

Der Ausflug dauert circa zwei Stunden und kostet circa 49 Euro für Erwachsene und 38 Euro für Kinder zwischen drei und 12 Jahren. Frühstück ist im Preis inklusive.

Weitere Informationen gibt es bei alcudiaseatrips.com

Ausflug zum Cap de Formentor

Wenn man schon im Nordosten Mallorca ist, darf ein Besuch des Cap de Formentor natürlich nicht fehlen. Der östliche Zipfel ist vor allem für seinen Leuchtturm bekannt. Die Straße dort hin ist kurvig und im Sommer für Autos gesperrt. Es fahren Busse ab Port de Pollença. Die Fahrpläne findet ihr im obigen Abschnitt.

Wehrturm am Cap de Formentor

So ziemliche alle Besucher des Cap de Formentor machen am Mirador es Colmer Halt, einem Aussichtspunkt auf halber Strecke. Dort ist es sehr nett. Was jedoch um einiges interessanter ist, ist der Wachturm weiter oben, die Talaia d’Albercutx, der mit dem Auto erreicht werden kann, wenn man statt weiter zum Cap nach rechts abfährt. Der Turm liegt in bester Lage und kann bis hinauf zum Dach bestiegen werden.

Strände in der Nähe

Die Playa de Muro ist sehr schön, aber in der Nahen Umgebung gibt es noch weitere schöne Strände, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet, wenn ihr in der Nähe seid.

Playa de Formentor

Der Strand von Formentor ist sehr idyllisch und liegt malerisch zwischen den Bergen. Theoretisch kann man mit dem eigenen Auto anreisen. Wir empfehlen aber mit dem Bus hinzufahren. Zum einen ist die Strecke stark frequentiert und nerven zehrend. Und die Parkgebühren sind auch nicht gerade günstig.

Der Strand Playa de Formentor

S’Illot

Auf der Halbinsel Victoria, bei Alcúdia gibt es ein beliebtes Ferienheim, in dem bis Juni immer Schüler aus ganz Mallorca ihre Klassenfahrten verbringen. Der Strand auf der anderen Straßenseite ist sehr klein und leider auch steinig. Aber er hat großes Abenteuerpotenzial.

Strand S'Illot Halbinsel Victoria Alcudia

Vor ihm liegt eine kleine Insel, die man ohne zu schwimmen erreichen kann. Wer das nicht möchte, kann immer noch die Aussicht auf das Cap de Formentor genießen. An einem der vielen Picknicktischen.

Playa de Alcudia

Uns ist es hier zu wuselig. Port d’Alcúdia ist ein beliebter Ferienort. Ideale Bedingungen bietet er aufgrund guter Wellen vor allem für Surfer. Alle anderen profitieren von der kompletten touristische Infrastruktur.

Fotogalerie

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