Der Naturpark Mondragó im Südosten Mallorcas gehört zu den vielseitigsten Naturschutzgebieten der Insel. Viele kennen ihn wegen seiner hellen Sandbuchten und des türkisfarbenen Wassers, doch der Park bietet weit mehr als einen klassischen Strandbesuch. Dich erwarten geschützte Natur, kurze Wanderwege, Picknickplätze, stille Ecken abseits der Hauptbuchten und ein Gebiet, das sich gut auf eigene Faust erkunden lässt.

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In diesem Guide findest du alles, was du für die Planung brauchst: einen Überblick über die Buchten, Orientierung im Park, Hinweise zum Wandern, praktische Informationen zu Parken und Infrastruktur sowie Tipps, wann sich ein Besuch besonders lohnt.
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Kurzüberblick: Waarum du den Naturpark Mondragó besuchen solltest
Der Parc Natural de Mondragó ist ein geschütztes Naturgebiet nahe Santanyí und eines der ältesten Naturschutzgebiete Mallorcas. Er verbindet Küstenlandschaft, Wälder, landwirtschaftlich genutzte Flächen und Feuchtgebiete auf vergleichsweise kleinem Raum.

Das macht den Naturpark Mondragó besonders:
- drei naturbelassene Sandbuchten
- gut ausgebaute, kurze Wanderwege
- geschützte Flora & Fauna
- keine Hotelanlagen im Park
- ideal für Tagesausflüge
Der Park eignet sich sowohl für einen halben Tag als auch für einen längeren Aufenthalt mit Spaziergängen, Badepausen und Picknick.
Die drei Buchten im Naturpark
Es gibt insgesamt drei Sandstrände im Naturpark, darunter ein touristisch gut erschlossener, einer, der speziell mit Kinder optimal ist und eine kleine, etwas abgelegenere Sandbucht.
Der Hauptstrand Cala Mondragó (Ses Fonts de n’Alis)

Die bekannteste und am besten ausgestattete Bucht im Park. Feiner Sand, flacher Einstieg ins Wasser und eine Strandbar machen sie besonders beliebt. In der Hauptsaison kann es hier entsprechend voll werden.
Die breite Sandbucht S’Amarador

Die größte und weitläufigste Bucht im Park. Weniger Bebauung, mehr Platz und eine ruhigere Atmosphäre. Besonders geeignet, wenn du Natur und Strand kombinieren möchtest.
Die versteckte Bucht Caló d’es Borgit

Eine kleine, naturbelassene Bucht abseits der Hauptwege. Keine Infrastruktur, dafür viel Ruhe, ganz besonders außerhalb der Hochsaison.
Möglichkeiten zum Wandern im Naturpark Mondragó
Der Naturpark eignet sich hervorragend für kurze, einfache Wanderungen, die sich flexibel kombinieren lassen. Insgesamt gibt es fünf offizielle Rundgänge, die durch unterschiedliche Landschaftsbereiche führen: Küste, Pinienwald, Feuchtgebiete und landwirtschaftliche Flächen.
Die Wege sind:
- gut beschildert
- überwiegend flach
- nicht technisch anspruchsvoll
- nicht kinderwagentauglich
👉 Alle fünf Rundgänge mit Längen, Startpunkten und Tipps findest du im Beitrag:
Wandern im Naturpark Mondragó: 5 leichte Touren
Lohnt sich der Besuch mit Kindern?
Der Park lässt sich sehr gut mit Kindern erkunden, weil die Wege kurz sind und es viele natürliche Pausenpunkte gibt.


Du liebst diese Tipps?
Entdecke alle kinderfreundlichen Aktivitäten, Strände und exklusive Rabatte in meinem Mallorca-Guide.
Gut zu wissen:
- Kinderwagen nur auf den Wegen vom Parkplatz zu den Stränden sinnvoll
- viele schattige Abschnitte
- ausgewiesene Picknickplätze
- Tiere und Pflanzen sorgen für Abwechslung
Wandern, Baden und Spielen lassen sich hier unkompliziert miteinander verbinden.
Praktische Infos: Parken, WC & Regeln
Die mallorquinischen Naturparks sind nicht überreguliert, aber es gibt einige Dinge zu beachten, vor allem auf organisatorischer Seite.
Parken: Nur an den offiziellen Parkplätzen
Der Naturpark ist übersichtlich aufgebaut und leicht zu erschließen. Es gibt zwei offizielle Parkplätze, von denen aus sich alle Bereiche des Parks erreichen lassen. Die Wege sind nummeriert und gut beschildert.
Die zwei wichtigsten Zugänge:
- Parkplatz Ses Fonts de n’Alis (Ostseite, nahe Cala Mondragó)
- Parkplatz S’Amarador (Westseite, aus Richtung Santanyí)
Zwischen den Buchten und Wanderwegen bestehen Fußverbindungen, sodass du den Park auch ohne feste Route erkunden kannst.
- beide Parkplätze kosten 6 € pro Tag
- ab ca. 17 Uhr häufig nur noch 2 €
- im Winter meist kostenfrei
WC & Infrastruktur: Nur in der Hauptsaison
- Toiletten an beiden Parkplätzen
- WC und Duschen an der Cala Mondragó
- Strandbar an Cala Mondragó & S’Amarador
Regeln im Naturschutzgebiet
- kein Grillen, kein offenes Feuer
- Müll wieder mitnehmen
- Pflanzen & Tiere nicht stören
- Wege nicht verlassen
Das Infobüro des Parks bietet zudem geführte Touren an (meist samstags).
Beste Zeit für einen Besuch
- Frühjahr: ideal zum Wandern, wenig los
- Sommer: perfekte Badetage, früh kommen ist allerdings ein Muss
- Herbst: warmes Meer, ruhigere Stimmung
- Winter: sehr ruhig, gut für Spaziergänge & Naturbeobachtung
In der Hochsaison lohnt es sich, frühmorgens oder am späten Nachmittag zu kommen.
Häufige Fragen zum Naturpark Mondragó (FAQ)
Wie groß ist der Naturpark Mondragó?
Der Park umfasst mehrere hundert Hektar geschützte Fläche im Südosten Mallorcas.
Ist der Eintritt in den Naturpark Mondragó kostenlos?
Ja, der Eintritt ist frei. Kosten fallen nur für das Parken an.
Kann man im Naturpark Mondragó baden?
Ja, in allen drei Buchten ist Baden erlaubt.
Gibt es Restaurants im Park?
Es gibt Strandbars an den Hauptbuchten, aber keine Restaurants im Park selbst.
Ist der Naturpark für einen Tagesausflug geeignet?
Ja, der Park eignet sich sehr gut für einen halben oder ganzen Tag.
Gibt es Schildkröten im Naturpark?
Ja, hier leben Landschildkröten, die man auf Wanderungen manchmal trifft. Das Palma Aquarium nutzt die Strände des Parks außerdem gelegentlich zum Auswildern rehabilitierter Meeresschildkröten.
Zum Weiterlesen
👉 Wandern im Naturpark Mondragó: alle Rundgänge & Tipps

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