Port des Canonge: Fischerdorf in den Bergen

Es Port des Canonge ist ein ehemaliger Fischerort in den Bergen der Tramuntana. Obwohl die Fischerei hier längst aufgegeben wurde, hat sich die Bucht einen besonderen Zauber bewahrt.

Fischerdorf und Strand Port des Canonge

Bekannt sind die Dörfer von Banyalbufar und Deià. Zwischendrin liegt jedoch ein weiterer Ort, der nicht unmittelbar an der kurvenreichen Hauptstraße liegt. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, weshalb es vorrangig Wanderer sind, die Es Port de Canonge besuchen.

Es Port de Canonge: Geschichte

Port des Canonge

Das Wort „Canonge“ geht auf ein kirchliches Amt zurück. Es wird die Legende erzählt, dass ein kirchlicher Würdenträger auf dem Weg nach Sóller auf dem Meer von einem Gewitter überrascht wurde. Er betete und bat um sein Leben und wurde am Hafen an Land gespült. Seitdem trägt der Hafen den Namen des Geistlichen.

Der Hafen Port des Canonge

Fischer laufen schon lange nicht mehr aus dem Hafen aus. Die kleinen Bootsgaragen beherbergen Privatboote. Am Kai lagern bunte Kajaks. Auf den Bootsrampen sonnen sich Badegäste. Wer im Sommer einen etwas ruhigeren Platz zum Baden sucht, ist hier bestens aufgehoben. Dadurch, dass die Bucht gar nicht so leicht zu erreichen ist, bleibt es entsprechend leer.

Da auch Port des Canonge wie die meisten anderen Buchten an der Nordküste steinig ist, solltet ihr Badeschuhe dabei haben. Auch mit in den Strandtasche gehört eine Schnorchelausrüstung. Nur wenig weiter westlich vom Hafen liegt eine weitere kleine Bucht, der Strand von Son Bunyola. Er wurde nach dem Herrenhaus benannt, dass nur ein Stück im Hinterland liegt und arabische Ursprünge hat. Am Strand selbst sind roten Felsen sehr markant. Nur an wenigen Orten auf der Insel findet ihr diesen Buntsandstein. Und speziell hier an dieser Stelle hat man Fossilien gefunden, die auf die Vorfahren der Dinosaurier zurückzuführen sind.

Wandern nach Es Port de Canonge

Der Wanderweg zum kleinen Fischerort führt von Banyalbufar auf der sogenannten Volta des General entlang. Dieser Wanderweg verdankt seinen Namen einem Militärgeneral, dem Marqués de la Cenia, der etwas weiter oben an der Hauptstraße lebte und sich für den Bau der Straße zwischen Banyalbufar und Esporles starkgemacht hat.

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Kurz & Knapp

Parken: Der Ort ist sehr klein mit nur einer begrenzten Anzahl an Parkflächen. Die Straße, die von der Hauptstraße abzweigt, ist eine Sackgasse. An deren Ende, am Kreisverkehr, kann gewendet werden.

Kinderwagen: ungeeignet.

Einkehr: Im Ort gibt es zwei Lokale.

In der Nähe: Freilichtmuseum La Granja. Wehrturm Torre de Verger.

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