Die 21 schönsten Aussichtspunkte auf Mallorca


Von hohen Bergen, weit übers Meer, über den Dächern der Stadt: Es gibt unglaubliche viele verschiedene Ausblicke, die die Aussichtspunkte auf Mallorca bieten. Wir haben euch 21 der eindrucksvollsten Spots herausgesucht – von typischen Touristenpunkten bis hin zu kleinen Überraschungen.

Die schönsten Aussichtspunkte auf Mallorca

Kommt mit und schaut mit uns über die Dächer Palmas, von den höchsten Bergen Mallorcas in alle Himmelsrichtungen oder an den Leuchttürmen weit aufs offene Meer. Nicht alle Aussichtspunkte sind leicht zu erreichen. Zu einigen müsst ihr wandern, oder klettern. Aber alle haben eines gemeinsam: Der Weg lohnt sich. Am Ende des Beitrages findet ihr eine Karte, auf der ihr die einzelnen Punkte direkt auswählen könnt. Falls es einen eigenen Beitrag zum jeweiligen Aussichtspunkt ist er direkt aus der Karte auswählbar.

Am Leuchtturm Far de Formentor

[> Hauptartikel: Cap de Formentor]

Leuchtturm Far de Formentor am Cap de Formentor

Wir starten im hohen Norden mit dem ikonischsten aller Aussichtspunkte auf Mallorca: dem Leuchtturm am Cap de Formentor. Der Platz wird vor allem im Sommer sehr von Besuchern überrannt. Allerdings ist der nördlichsten Zipfel der Insel auch wirklich ein schöner Platz, um in alle Himmelsrichtungen zu schauen. An klaren Tagen reicht der Blick bis nach Menorca.

Wichtig zu wissen: Zwischen Juni und September ist die Zufahrtsstraße zum Cap zwischen 10 und 18 Uhr für den regulären Pkw-Verkehr gesperrt. Es fahren Shuttlebusse in regelmäßigen Abständen, die auch an allen anderen touristisch interessanten Punkten halten.

Obwohl der Leuchtturm wahrscheinlich der bekannteste Punkt am Cap de Formentor ist, ist er nicht unbedingt die beste Option. Die Parksituation ist sehr angespannt und abgesehen vom Leuchtturm gibt es wenig zu sehen. Die kleine Cafetería im Turm ist zwar recht nett, aber – wie es solche abgelegenen Plätze oft an sich haben – auch sehr teuer. Falls ihr nicht unbedingt Wert darauf legt, die typischen Sehenswürdigkeiten Mallorcas abhaken zu müssen, würden wir euch empfehlen, die folgenden beiden Aussichtspunkte, die auf dem Weg zum Leuchtturm von Formentor liegen, vorzuziehen.

Mirador es Colomer am Cap de Formentor

Aussichtspunkt Cap de Formentor

Der Mirador d’es Colomer ist ein Aussichtspunkt, der grob gesprochen auf halber Strecke zwischen dem Leuchtturm am Cap de Formentor und Port de Pollença liegt. Der Name bezieht sich auf eine Felsformation im Meer, auf denen Tauben brüten. Übersetzten könnte man Colomer auch mit Taubenschlag.

Zum Aussichtspunkt führt von einem Parkplatz ein abgesperrter Steinweg auf dem felsigen Gelände entlang. Der Weg ist kurz und sehr leicht. Auch hier ist es fast immer etwas voll. Die Stelle ist verkehrstechnisch nicht zu unterschätzen, weil viele Autos und Reisebusse Parkplatz suchen, wenden oder versuchen, sich durch den Verkehr zu winden. Also Vorsicht mit Kindern beim Ein und Aussteigen.

Auch hier gibt es eine Bar für den kleinen Hunger. Allerdings zu ebenso erhöhten Preisen. Außerdem steht die kleine Hütte genau zwischen den parkenden Autos. Das Ambiente ist an dieser Stelle etwas schräg.

Der Piratenturm Talaia d’Albercutx

Gegenüber vom Mirador es Colomer geht eine kleine, enge Straße den Berg hoch zum Wachturm Talaia d’Albercutx. Falls ihr nur einen der Aussichtspunkte auf der Halbinsel Formentor sehen könnt, dann sollte es dieser sein. Ihr könnt den Weg hochlaufen, aber auch fast bis zum Turm fahren.

Unterhalb einiger Bauruinen gibt es die Möglichkeit am Straßenrand zu parken. Von dort ist es nur ein kurzer Weg über Stock und Stein, bis ihr den Turm erreicht. Bereits am Turm ist die Aussicht atemberaubend. Ihr seht Es Colomer, Port de Pollença und den Strand von Formentor.

Wenn ihr dem Himmel noch ein Stück näher sein wollt, könnt ihr auch durch den Turm auf dessen Dach klettern. Dort wurden im 16. Jahrhundert Rauch- und Leuchtfeuer entzündet, um die Piraten abzuwehren.

Trivia: Was es mit den Türmen und den Piraten genau auf sich hatten, erklären wir hier.

Der Wehrturm Talaia d’Alcúdia

[> Hauptartikel: Wandern zum Wehrturm Talaia d’Alcúdia]

Wandern zur Talaia d'Alcudia

Auch die Victoria-Halbinsel hat einen eigenen Wehrturm, die Talaia d’Alcúdia – oder was davon übrig blieb. Viel ist das nicht. Anders als die Halbinsel Formentor ist es hinter Alcúdia nicht ganz so karg. Das Land ist grüner und auch eher zum Wandern geeignet.

Und Wandern muss sein, denn anders kommt ihr nicht zu diesem Aussichtspunkt auf Mallorca. In unserem Buch beschreiben wir eine knapp zehn Kilometer lange Wanderung, die einmal zum Turm hinauf, auf der anderen Seite wieder herunter und danach drum herumführt. Wer zum Turm und wieder zurückgeht, legt nur 4,5 Kilometer zurück, überwindet aber dabei locker 300 Höhenmeter. Der Aufstieg hat es teilweise ganz schön in sich.

Der Blick entschädigt dafür aber durchaus. Und die Gesellschaft, in der ihr ein Picknick abhalten könnt. Die Ruinen des Turms und der Baracken werden von wilden Ziegen in Beschlag genommen, die sehr zutraulich werden, wenn sie merken, dass es etwas zu essen gibt.

Bei den Kanonen am Penya Rotja

[> Hauptartikel: Auf schmalen Pfaden zu alten Wehranlagen]

Die Kanone auf dem Berg

Ganz in der Nähe der Talaia d’Alcúdia, aber nicht so hoch befand sich früher eine weitere Wehranlage. Mitsamt Gebäuden für Unterkünfte, Waffenkammern und Kanonenofen. Die Reste davon findet ihr am Penya Rotja, am östlichen Ende der Victoria-Halbinsel. Der eigentliche Aussichtspunkt ist eine Plattform mit einer verrosteten Kanone. Es dauerte mehrere Jahre, diese auf den Gipfel zu befördern. Weshalb sie nach Abzug der Truppen einfach dort gelassen wurde.

Die Aussicht mit dieser verrosteten Kanone ist ziemlich einmalig. Wer sich den etwas schwierigen letzten Aufstieg nicht zutraut, wird aber auch am ehemaligen Soldatenlager mit schönen Blicken belohnt. Das eigentliche Highlight ist eh eine andere Stelle: ein Turm, der an den Fels gebaut wurde und der einzige Zugang auf die andere Seite des Berges ist. Höhenangst solltet ihr an dieser Stelle auf keinen Fall haben!

Die Burg von Capdepera

[> Hauptartikel: Die Burg von Capdepera]

Mittelalterliche Burg von Capdepera

Hoch oberhalb der kleinen Stadt Capdepera thront die gleichnamige Burg. Sie diente den Bewohnern im Mittelalter als Rückzugsort bei Piratenangriffen und ist im Gegensatz zu den meisten anderen Burgen auf Mallorca relativ gut erhalten.

Die Burg liegt auf einem kleinen Hügel und bietet damit nicht nur schöne Blicke über die Stadt selbst, sondern auch in Richtung Meer und auf die Gebirgszüge der Serra de Llevant. Noch ein wenig spezieller wird ein Besuch auf der Burg im Mai, wenn der jährliche Mittelaltermarkt stattfindet. Dann erwacht die Burg zu Leben und man fühlt sich in alte Zeiten zurückversetzt.

Das alte Kloster Ermita de Betlem

[> Hauptartikel: Das Kloster Ermita de Betlem]

Hochplateau Ermita de Betlem

Die Serra d’Artà ist nicht ganz so hoch, wie andere Gebirge der Insel, bietet aber dennoch einige tolle Ausblicke über die kleine Halbinsel und auf die Bucht von Alcúdia. Besonders eindrucksvoll ist das wenig oberhalb der kleinen Einsiedelei Ermita de Betlem zu beobachten. Hinter der Klosteranlage, in der schon lange keine Mönche mehr leben, führt ein kurzer Fußmarsch auf eine Anhöhe, auf der es zwar sehr windig ist, aber die Bucht auch komplett überblickt werden kann.

Die Ermita de Betlem kann aus Artà direkt angefahren werden. Wer es etwas abenteuerlicher mag, wandert vom Fischerdorf Betlem durch die Berge zum Kloster. Diese Tour findet ihr detailliert in unserem Wanderführer erklärt.

Santuario de San Salvador bei Felanitx

[> Hauptartikel: Das Kloster San Salvador bei Felanitx]

Sonnenuntergang Kloster Sant Salvador Felanitx

Den besten Weitblick im Südosten Mallorcas habt ihr zweifelsohne auf dem Klosterberg Puig de Sant Salvador, der nur wenig außerhalb der kleinen Stadt Felanitx liegt. Als Aussichtspunkt auf Mallorca ist dieser Ort sehr beliebt. Neben dem Kloster gibt es in der Anlage auch ein Restaurant und ein kleines Hotel. Etwas weiter unterhalb laden Picknickbänke und Grillstellen zum Rasten ein.

Das Kloster kann direkt mit dem Auto erreicht werden. Aber auch hier besteht die Möglichkeit, den Ausflug mit einer kleinen Wanderung zu verbinden. Diese führt vom Fuße des Berges auf dem alten Pilgersteig an 13 Kreuzwegbildern vorbei. Auch diese Wanderung findet ihr mit allen Informationen in unserem Buch.

Die alte Burgruine Castell de Santueri

[> Hauptartikel: Die Burgruine Castell de Santueri]

Burg-Castell-de-Santueri Mallorca für Kinder

Etwas im Schatten des bekannten Klosters Sant Salvador steht die ehemalige Burg Castell de Santueri – oder das, was davon übrig ist. Viel ist das nicht. Dennoch lohnt sich der Besuch. Denn zum einen ist dieser Ort nicht so überlaufen wie der höher gelegene Klosterberg. Und zum anderen sind die Blicke vom Hochplateau nicht weniger spektakulär.

Die Felsenburg kann mit dem Auto erreicht werden. Der Abzweig an der Hauptstraße zwischen Felanitx und Cas Concos ist etwas versteckt und die Straße sehr eng. Es gibt ausreichend Parkflächen. Zum Wandern eignen sich verschiedene Routen im Umland.

Die kleine Kapelle Santuari de Consolació bei Santanyí

[> Hauptartikel: Die Kapelle Santuari de Consolació]

Ausflug in Alqueria Blanca

Auch dieser kleine Hügel ist magisch. Er ist nicht ganz so hoch wie die anderen Erhebungen in der Nähe. Dafür schaffen es auch nicht so viele Menschen hinauf. Denn die Zufahrtsstraße ist vor Jahren eingebrochen und wurde noch nicht repariert. Der Zugang führt über eine sehr alte, krumme Treppe, oder durch den Wald.

Oben erwartet euch eine kleine Klosteranlage mit nettem Innenhof und ein wildromantischer Klostergarten, in denen Steinbänke unter wuchernden Bäumen zum Pausieren einladen. Unser Highlight ist eine Schaukel, die versteckt an einem der Bäume hängt. Die wohl einzige Schaukel mit Blick aufs Meer. Definitiv einer der spannendsten Aussichtspunkte auf Mallorca für Kinder.

Am Kloster auf dem Puig de Randa bei Llucmajor

[> Hauptartikel: Drei Klöster und eine Höhle]

Klosterberg Randa

Wir befinden uns jetzt weit südlich auf Mallorca. Das Land hier ist sehr flach. Eine Ausnahme bildet der Puig de Randa. Erkennbar an der nicht so schönen Antennenanlage. Die kann man zum Glück ignorieren, wenn man einmal oben auf dem Berg ist.

Insgesamt gibt es drei ehemalige Klöster auf dem Berg. Das mit der schönsten Aussicht liegt ganz oben. Ihr findet dort einen großen Parkplatz, ein Restaurant und Zimmer zum Übernachten. Auch toll ist das versteckte Tunnelsystem unterhalb der Klostermauern und die Höhle, in der der Mönche und mallorquinische Intellektuelle Ramon Llull gelebt haben soll.

Von den Dachterrassen der Kathedrale in Palma

[> Hauptartikel: Die Dachterrassen der Kathedrale]

Kathedrale von Mallorca für Kinder

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, die Aussicht über den Dächern Palmas zu genießen. Aber die schönste und höchstgelegene davon ist sicher der Besuch der Dachterrassen der Kathedrale La Seu. Geöffnet haben diese immer nur in den Sommermonaten. Besucher werden in Gruppen durch die Kathedrale, über enge Treppen und durch den Glockenraum auf die Außenterrassen des Baus geführt.

Von dort könnt ihr einmal in alle Himmelsrichtungen schauen, über die Stadt, über das Meer und sogar von oben in den Königspalast Almudaina hinein. Reservierungen müssen im Vorfeld und online vorgenommen werden. Mehr Informationen dazu findet ihr hier.

Am Castell de Bellver

[> Hauptartikel: Die Burg von Palma]

Hinkommen: Der rote City-Bus fährt euch zur Burg von Bellver und zu vielen anderen interessanten Punkten in Palma. Hier bekommt ihr eurer Busticket.

Die Burg Castell Bellver in Palma de Mallorca

Bellver bedeutet auf Katalanisch „Schöne Aussicht“. Und der Name ist Programm. Bereits vor der Burg ist der Blick über Palma, speziell auf die Kathedrale, sehr imposant. Auf dem Wehrgang der runden Anlage wird die Aussicht aber noch ein wenig besser. Dorthin kommt ihr nur mit einem Eintrittsticket, habt dadurch aber auch die Möglichkeit, das Museum und andere Teile der Burg zu erkunden.

Die Burg Bellver erreicht ihr entweder mit dem eigenen Auto. Es gibt einen sehr weitläufigen Parkplatz. Ihr könnt aber auch durch den Wald von Bellver zum Castell hinauflaufen. Dabei kommt ihr an verschiedenen Spielplätzen vorbei. Alternativ fährt auch der rote City-Bus die Burg an.

Am Aussichtspunkt der Islas Malgrats

Las Islas Malgrats ist eine unter Naturschutz stehende Inselgruppe, die an der Küste vor Santa Ponça liegt. Ein sehr beliebter Aussichtspunkt ist ein Plateau mit einer Kanone, von dem aus romantische Sonnenuntergänge beobachtet werden können. Auch der Blick auf die westlichen Ausläufer des Tramuntana-Gebirges ist sehr schön.

Im Sommer ist der Platz durch seine leichte Erreichbarkeit und die romantische Sonnenuntergangsstimmung auch schnell überlaufen. Falls euch das stört, könnt ihr einfach ein wenig nach Osten ausweichen. Dort findet ihr einige weitere Stellen, von denen aus der Blick ähnlich schön ist.

An der Klosterruine La Trapa

[> Hauptartikel. Das Kloster La Trapa]

Klosterruine La Trapa auf Mallorca

In einem schwer erreichbaren Hochtal errichteten französische Mönche im 17. Jahrhundert das Kloster la Trapa und lebten dort viele Jahre autark. Ob sie die Aussicht ebenso genossen, wie die Besucher heute, wissen wir nicht. Ein Großteil liegt in Ruinen, es gibt aber Bestrebungen von Umweltschutzorganisationen, das ganze wieder herzurichten.

Wer den tollen Blick auf die Insel Sa Dragonera genießen will, muss etwas laufen. Entweder in breiten Kurven über den Kamm oder mit einigen Klettereinheiten an der Küste entlang. Beides hat seinen Reiz. Letzteres bietet bereits auf dem Weg atemraubende Ausblicke. Ihr findet diese Tour auch in unserem Buch.

Am Mirador Ricardo Roca bei Estellencs

Jetzt bewegen wir uns an der Westküste in Richtung Norden. Die Küste ist hier sehr rau und zerklüftet. Unweit vom Bergdorf Estellencs liegt die Aussichtsplattform Mirador Ricardo Roca. Gleich daneben befindet sich das Restaurant Es Grau, wo auch geparkt werden kann.

Über eine breite Treppe erreicht ihr das Plateau, welches auf einem Felsvorsprung liegt. In 400 Metern über dem Meer schaut ihr weit auf das Meer hinaus und könnt die raue Nordküste in all ihrer Schönheit bewundern.

Wenn ihr eh in der Nähe seid, lohnt auch ein weiterer Stopp direkt im Ort Estellencs. Sei es, um in einem der Restaurants zu pausieren, oder einen kleinen Spaziergang zum Meer zu unternehmen. Das geht sogar mit Kinderwagen. Hier verraten wir mehr dazu.

Beim verzauberten Turm Torre de ses Animes

Wachtürme auf Mallorca: Torre ses Verger

Ein Stück weiter auf der gleichen Küstenstraße, diesmal zwischen Estellencs und Banyalbufar, steht der Wehrturm Torre des Verger oder Torre de ses Animes, der Turm der Seelen. Dieser Ort ist seit jeher mystisch. Als Wehrturm sollte er die Küste vor Piratenangriffen schützen. Der Blick ist dementsprechend atemberaubend und weit.

Darüber hinaus ranken sich aber auch zahlreiche Legenden um den Ort. Es soll hier spuken. Besonders an den nebligen Winternächten seien die Seelen der Verstorbenen unterwegs. Und von denen gibt es wohl einige. Wie man alten Chroniken entnehmen kann, haben nicht wenige Menschen ihrem Leben am Turm ein Ende gesetzt und sich von dort in die Fluten des Mittelmeers gestürzt.

Auf dem Reitweg des Erzherzoges

[> Hauptartikel: Der Camí de s’Arxiduc]

Reitweg Camí de s'Arxiduc bei Valldemossa

Es geht nur noch wenig höher: Der ehemalige Reitweg des Erzherzogs Luis Salvador liegt in den höchsten Kammlagen des Tramuntana-Gebirges und bietet einen Rundumblick. Hier seht ihr das Bergdorf Deià, den Hafen von Sóller, die höchsten Gipfel der Insel und sogar die Kathedrale in der Bucht von Palma.

Hinkommen ist nicht so leicht. Insgesamt 520 Höhenmeter müssen von Valldemossa aus überwunden werden. Geht ihr den kurzen Rundweg, sind es 10,2 Kilometer. Keine leichte Wanderung, aber auf jeden Fall den Ausblick wert.

Son Marroig & Sa Foradada bei Deià

[> Hauptartikel: Son Marroig]

Sa Foradada: Der Lochfelsen

Der Lochfelsen Sa Foradada ist eine sehr markante Felsformation nur wenig außerhalb des Bergdorfes Deià. Das Land dahinter gehört zum Landgut Son Marroig, welches wiederum dem Erzherzog Luis Salvador gehörte. Er ließ in dem dazugehörigen Garten einen Tempel errichten, der vor allem in den Abendstunden einen einzigartige Kulisse vor dem weiten Meer bietet.

Nicht ganz so zauberhaft, aber immer noch toll, ist der Ausblick von der Terrasse des Restaurants Sa Foradada. Hier treffen sich im Sommer sehr viele Menschen, um beim Sonnenuntergang den Blick auf den Lochfelsen und das Meer zu genießen.

Auf der Burg Castell d’Alaró

[> Hauptartikel: Castell d’Alaró]

Castell Burg von Alaro Mallorca

Gehen wir wieder ein wenig ins Inselinnere. In den Ausläufern der Tramuntana liegt auf einem Hochplateau eine weitere Felsenburg Mallorcas mit Blick auf das Tramuntana-Gebirge. Das Castell d’Alaró soll uneinnehmbar gewesen sein. Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel.

Hinauf gelangt ihr auf verschieden langen Wandertouren, die in der längsten Variante im Ort Alaró starten. Der kürzeste Weg beginnt nur wenig unterhalb der Burgmauern. Die Straße dorthin ist allerdings in sehr schlechtem Zustand.

Auf dem Puig de Maria bei Pollença

[> Hauptartikel: Der Puig de Maria bei Pollença]

Wir enden unseren Inselrundgang der schönsten Aussichtspunkte auf Mallorca mit einem Blick auf Pollença. Ein wenig außerhalb der Stadt liegt der Berg Puig de Maria. Ein kurzer Spaziergang führt über einen alten Pilgerweg zum ehemaligen Kloster auf dem Gipfel des Berges.

Von dort oben gibt es ein tolles Panorama, das von Pollença, über das Cap de Formentor, die Bucht von Alcúdia bis nach Albufera und dem Platja de Muro reicht. Um die Zeit angenehmer zu gestalten, gibt es auf dem Berg zahlreiche Picknickbänke und Grillstellen. Das Restaurant im Kloster serviert zudem traditionelle mallorquinische Hausmannskost. Wer will, kann außerdem in den alten Klosterzellen übernachten.

Alle Aussichtspunkte auf Mallorca auf der Karte

Zum Weiterlesen


Schnitzeljagd Palma


Folgt uns auch auf Instagram

Kommentare sind geschlossen.