Ganz in Weiß: Mandelblüte auf Mallorca

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Auf Mallorca gibt es selten Schnee und wenn dann nur in den höheren Lagen der Sierra de Tramuntana. Weiß wird die Landschaft im Winter trotzdem, dank des Mallorquinischen Schnees. Spätestens Mitte Februar rieseln die Blütenblättern der Mandelbäume durch die Luft und bedecken Straßen und Felder mit einem weiß-rosafarbenen Schleier. Aber nicht nur deswegen ist die Mandelblüte auf Mallorca ein Highlight. Der Frühling kommt zeitig auf die Insel, da die Winter sehr mild sind. Temperaturen über 20 Grad sind im Dezember und Januar durchaus denkbar. Bereits Ende Dezember entdeckt man im Südosten der Insel rund um Santanyi die ersten vereinzelten Blüten.

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Mallorca sieht Rot: Sant Antoni

Sant Antoni auf Mallorca Tradition Antoniusfest

Generell ist es auf Mallorca im Winter ruhiger als im Sommer. Das Wetter ist kälter, es sind weniger Touristen unterwegs. Doch die Feierlaune der Einheimischen läuft ganzjährig auf Hochtouren. Kaum sind Weihnachten, Silvester und das Fest der Heiligen Drei Könige überstanden, geht es ohne Unterbrechung, dafür aber mit viel Feuer und Musik weiter. Den Anfang macht das Fest zu Ehren des Heiligen Sankt Antonius am 17. Januar.  Bei meinen Kindern bekannt als Sant Antoni und die Dämonen. Historischer Hintergrund von Sant Antoni Antoni Abat (auch Antonius der Große) war ein ägyptischer Mönch, der als Einsiedler in der Wüste lebte, dort

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Mallorcas Piratenwachtürme leuchten wieder

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Von unserer Vorliebe für Ausflüge zu den Wachtürmen habe ich bereits im letzten Jahr berichtet. Lange Zeit leuchtete das Küstenkommunikationssystem des Historikers und Mathematikers Joan Binimelis nicht mehr. Schlimmer noch: Die Türme verfielen. Von ehemals 60 Türmen Inselweit sind nur 26 so gut erhalten, dass sich eine Restauration lohnen würde. Dabei sind sie ein Teil der mallorquinischen Identität Foto via Facebook Die Angst vor Plünderern Vom 16. bis 19. Jahrhundert lebten die Menschen an der gesamten Mittelmeerküste äußerst unsicher. Korsaren, Plünderer und Piraten suchten die Küstengebiete heim, belagerten Ortschaften und verschleppten Menschen in die Sklaverei. Die instabile Situation hat sich

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Mallorca für zu Hause: Aioli selber machen

Ich mag keinen Knoblauch. Oder sagen wir besser: Ich mochte keinen, bis ich nach Mallorca kam. Eine der ersten landestypischen Sachen die ich hier aß, war Aioli auf frischem Brot. (Nicht zu verwechseln mit Pa amb oli – das ist Brot mit Öl und Tomate. Das Pendant zur deutschen Butterstulle. Auch lecker.) Mein Mann ist Experte im Herstellen von Aioli. Er braucht dafür nur ein wenig Knoblauch, ein wenig Salz, Milch, Sonnenblumenöl und seine Ruhe. Er hackt den Knoblauch klein und vermischt ihn mit der Milch und ein wenig Salz. Während er die Mischung mit einem Pürierstab püriert, gibt er

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Wachtürme: Piraten auf Mallorca

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Wenn wir Ausflüge unternehmen, versuche ich immer etwas zu finden, womit ich meine Jungs motivieren kann. Ein sehr guter Ansporn sind Piraten. Welch Zufall, dass Mallorca eine sehr interessante Piratengeschichte und sehr viele Piratentürme zu bieten hat. Game of Thrones am Mittelmeer Runde Steintürme prägen die Silhouette Mallorcas schon lange. Die sogenannten Torres (spanisch) oder Talaies (Mallorquin), sind Wach- und Verteidigungstürme und befinden sich hauptsächlich an der Küste Mallorcas. Alles begann damit, dass die Spanische Seemacht Teile Afrikas erobert hatte. Der dortige Emir wollte das nicht auf sich sitzen lassen und sandte Plünderer, um sich zu rächen. Er bat unter

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Caló d’en Monjo: Am Strand mit Agatha Christie

Calo d'en Monjo Calvia Mallorca

Der Beitragstitel ist ein wenig sehr weit hergeholt, ich gebe es ja zu.  Agathe Christie war höchstwahrscheinlich nie an der Caló d’en Monjo. Und keine ihrer Romane spielt hier. Zumindest nicht in der Buchvorlage. Allerdings war die Bucht einer von mehreren Drehorten auf Mallorca, an denen der Thriller Das Böse unter der Sonne (der eigentlich in Griechenland spielt) verfilmt wurde. Mit Peter Ustinov in einer der Hauptrollen. Caló den Monjo: Der kleine Naturstrand Eigentlich ist dieser Aufhänger aber überflüssig. Denn dieser kleine Naturstrand braucht keineswegs prominente Werbung. Und wenn die Informationstafeln am Rande des Strandes nicht wären, würde auch kaum

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